Integrative Förderung

Integrative Förderung (IF)

Schulische Integration heisst, Schülerinnen und Schüler in der Volksschule, ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer Muttersprache oder Nationalität, ihrer körperlichen oder geistigen Voraussetzungen, gemeinsam an Bildung und Erziehung teilhaben lassen.

An unserer Schule werden alle Kinder mit besonderem Förderbedarf in der Regelklasse integrativ gefördert.

 

Integrative Förderung als Prävention (IFP)

Die integrierte präventive Förderung hat das Ziel, Kinder mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten oder besonderer Begabung frühzeitig zu unterstützen.

Ein Anspruch auf präventive Unterstützung ist gegeben, wenn Schülerinnen und Schüler vorübergehend Schulschwierigkeiten aufweisen oder besondere Begabungen haben.

Die Förderung erfolgt rasch und unbürokratisch und ist mit den vorhandenen Ressourcen möglich. Es ist nicht ungewöhnlich, dass bei Schülerinnen und Schülern vorübergehend Schwierigkeiten auftreten können. Diese können mit gezielter, präventiver Unterstützung in einem frühen Stadium aufgefangen werden. Alle Schülerinnen und Schüler können von der Prävention profitieren. Integrative Förderung als Prävention findet grundsätzlich innerhalb der Klasse statt.

Dieser Förderunterricht ist ein fester Bestandteil unserer Schule und wird mittels zwei Unterrichtseinheiten pro Woche in allen Klassen und im Kindergarten von der Heilpädagogin erteilt.

 

Integrative Förderung ohne Lernzielanpassung (IFoL)

Wann braucht das Kind IFoL?

Die Integrative Förderung ohne Lernzielanpassung ist gedacht für Kinder mit Teilleistungsschwächen.

Lese- Rechtschreib- und Rechenschwäche sowie Verhaltens- oder Wahrnehmungsschwierigkeiten können Teilleistungsschwächen sein.

Kinder welche nach längerer Krankheit in die Schule zurückkehren, und deshalb zusätzliche Unterstützung beim Lernen brauchen profitieren auch von diesem Setting; oder Kinder, welche zusätzliche Unterstützung beim Arbeits- und Sozialverhalten brauchen.

IFoL deckt auch den Förderbedarf von Kindern mit besonderen Begabungen ab.

Dieser Förderunterricht wird in der Regel von der Heilpädagogin integrativ in der Klasse erteilt.

 

Integrative Förderung mit Lernzielanpassung (IFmL)

Eine Lernzielanpassung erfolgt, wenn eine deutliche und anhaltende Überforderung bei der Bewältigung der schulischen Anforderung vorliegt. Ursachen dieser Überforderung können auch komplexe Lern- oder Verhaltensschwierigkeiten sein. Die Lernzielanpassung kann hilfreich sein, wenn bisherige Fördermassnahmen die schulische Überforderung nicht beheben konnten. Oft kann mittels Lernzielanpassung ein hoher Leidensdruck abgebaut werden.

Für eine Lernzielanpassung muss ein schulpsychologisches Gutachten voliegen. Der Entscheid über die Umsetzung der Lernzielanpassung obliegt in der Regel dem Schulrat.

 

Pädagogisch-therapeutische Massnahmen (PTM) - Logopädie und Psychomotorik

Kinder mit Sprach-Sprech-und Stimmstörungen (Logopädie), sowie Kinder mit Schwierigkeiten in der Grob-Fein-oder Grafoomotorik (Psychomotorik)

Diesen Therapie erteilt die Logopädin und Fachpersonen des Heilpädagogischen Dienstes(HPD)

 

 

Förderunterricht für Fremdsprachige (DAZ)

Kinder, die ohne oder mit sehr wenig Deutschkenntnissen in die Schule kommen, brauchen intensive Unterstützung im Deutsch. Um eine erfolgreiche Integration im Regelunterricht zu erreichen, sind die Grundkenntnisse der Schulsprache sehr wichtig.

Als intensive Starthilfe können anfänglich mehrere Lektionen pro Woche eingesetzt werden. Mit steigender Sprachkenntnis wird das Pensum reduziert.

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Wir sind eine Kooperationsschule

Regelmässig wird unsere Schule von Studierenden der Pädagogischen Hochschule Graubünden (PHGR) belebt: Sämtliche Klassenlehrpersonen und Kindergärtnerinnen der Schule Mittelschanfigg geben Ihr Wissen an zukünftige Lehrpersonen weiter und begleiten sie auf ihrem Weg in den anspruchsvollen, schönen Lehrerberuf. Durch diese wertvolle Zusammenarbeit mit der PHGR sind wir stets am Puls der Unterrichtsentwicklung und können gegenseitig von einander lernen und profitieren. 

 

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«www.hallo.gr.ch»: Neue Informationsplattform für Neuzuziehende in 12 Sprachen

Wie funktioniert das Gesundheitswesen in der Schweiz? Wie lernt mein Kind die lokale Sprache? Was bringt es mir in einem Verein mitzumachen? Zugewanderten stellen sich viele Fragen und es ist für sie wichtig, möglichst schnell und einfach Zugang zu entsprechenden Informationen zu finden. Auf www.hallo.gr.ch stehen Informationen zu den wichtigen Alltagsthemen in den Sprachen Albanisch, Arabisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Romanisch, Spanisch, Tamilisch und Tigrinya bereit.

Werfen Sie hier einen Blick auf das neue Informationsangebot...

Bericht «Religiöse Vielfalt im Kanton Graubünden»

Religion ist in der heutigen Gesellschaft trotz Säkularisierung sehr präsent. Wie die Ergebnisse der Bestandesaufnahme zeigen, ist die Religionslandschaft in Graubünden vielfältig und reich an Traditionen, Festlichkeiten und Orten der Begegnung. Die im Kanton bestehenden Religionsgemeinschaften zählen zum Christentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus und bringen sich mit grossem Engagement zum Wohle für ein friedliches Zusammenleben in Graubünden ein.

Der Bericht steht hier als Pdf-Download zur Verfügung...

 

Schulleitung

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